Doppelter Seitenwechsel

Hierzu kam es jetzt zwischen Auszubildenden des Ennepe-Ruhr-Kreises und Bewohnerinnen und Bewohnern der beiden Lebenshilfe Wohnstätten in Schwelm. Die Bewohnerinnen und Bewohner stellten ihr zuhause vor und führten anschließend durch die Schwelmer Innenstadt. Sie machten dabei auf Barrieren aus Ihrer Sicht aufmerksam, aber auch gute Beispiele für eine gelungene Inklusion wurden angesprochen.

Es ging nicht nur um die baulichen Barrieren, sondern auch um das Verständnis für und der Umgang mit  Menschen mit einer geistigen Behinderung. Zahlreiche Geschäfte wurden gemeinsam aufgesucht und es wurde schnell deutlich, dass durch die täglich gelebte Inklusion die Bewohnerinnen und Bewohner in ihrem Alltag auf Unterstützung und Hilfe durch die Schwelmer Geschäftswelt zählen kann.

Hier sind Barrieren und Unsicherheiten in den letzten Jahren abgebaut worden. Aber nicht alles ist einfach zu verstehen und dies erlebten dann alle beim Besuch des Kreishauses. Nach einer gemeinsamen Mittagspause in der Kantine, besuchten wir den Arbeitsplatz der Auszubildenden und ließen uns deren Arbeit erklären. Das war nicht immer leicht zu verstehen, da manches nicht in einfache Worte zu fassen war.

Aber alle haben sich sehr viel Mühe gegeben, dies umzusetzen. Der Tag hat sehr viel Spaß gemacht und wir freuen uns auf einen weiteren Seitenwechsel mit Auszubildenden des Ennepe-Ruhr-Kreises im August.