Corona-Landkarte

Die Corona-Krise bedeutet leider, das wird leider immer wahrscheinlicher, das ganze Jahr 2020 über an vielen Stellen eine außergewöhnliche Herausforderung für die gesamte Gesellschaft. In besonderer Weise können Menschen mit Behinderung davon betroffen sein, denn sie gehören vielfach zu den Personen, bei denen im Falle einer Infektion mit einem schweren Krankheitsverlauf gerechnet werden müsste, da viele Menschen mit Behinderung an chronischen Erkrankungen, z. B. der Atemwege, leiden. Sie bedürfen daher unseren besonderen Schutz.

Unsere Lebenshilfe Ennepe-Ruhr/Hagen hat seit Beginn der Corona-Pandemie in Abstimmung mit den zuständigen Stellen notwendige und mögliche Schutzmaßnahmen für die Arbeitsbereiche der Schulinklusion, im Familien Unterstützender Dienst, für die Wohnstätten und im ambulant betreuten Wohnen ergriffen. Mit den notwendigen infektionsschutzrechtlichen Einschränkungen können aber auch psychische und physische Belastungssituationen in den Arbeitsbereichen entstehen, die insgesamt sehr ernst zu nehmen sind.

Insbesondere liegt uns dabei unverändert der Schutz und gleichzeitig auch in besonderer Weise die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner in unseren vier Wohnstätten für Menschen mit Behinderungen in Hagen, Hattingen und Schwelm am Herzen. Viele Wochen waren die Bewohnerinnen und Bewohner im Frühjahr dieses Jahres von ihren vertrauten Lebensbezügen in ihren Familien oder ihren Arbeitsplätzen in den Werkstätten abgeschnitten. Letztendlich geht es bei uns wie überall insbesondere darum, das Infektionsgeschehen zu verlangsamen und gerade die Gruppe der Menschen mit Behinderung und unsere Beschäftigten zu schützen. So stellt die Pandemie die Familien und uns mit unseren Einrichtungen der Behindertenhilfe bei der Betreuung vor viele zusätzliche Herausforderungen.

In den vergangenen Sommermonaten haben wir gemeinsam mit unseren Bewohnerinnen und Bewohnern die zaghafte Öffnung des öffentlichen Lebens genießen können und damit begonnen, unsere vertrauten Lebensrhythmen wieder aufzunehmen. Wie alle Einrichtungen mit engem Kontakt zwischen dem Betreuungspersonal und den Menschen können auch Wohnstätten der Behindertenhilfe von der Krankheit COVID-19 in besonders gravierender Weise betroffen sein, mit der Folge erheblicher Ansteckungsgefahr und der Fortsetzung entsprechender Infektionsketten. Um dieses Risiko zu verringern, mussten und müssen weiter -und offensichtlich aktuell wieder verstärkt- entsprechende Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, die für die Betroffenen und deren Angehörige leider immer noch mit Beschränkungen und möglicherweise und je nach Entwicklung der Pandemie wieder neuen ungewohnten, unvermeidbaren Pflichten und Anforderungen einhergehen über die wir jeweils unmittelbar berichten und informieren werden.

Um die Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie im Blick zu halten, ist die Homepage des Robert-Koch-Institutes hilfreich und wichtig. Neuerdings sind Landkarten mit Informationen rund um belastete und weniger belastete Kreise und Städte in den Medien zu sehen. Darauf angesprochen möchten wir hier auf die entsprechenden Seiten im Internet hinweisen:

corona.rki.de

www.hagen.de/web/de/hagen_de/01/0111/011101/aktuelle_infos_aus_hagen.html

www.enkreis.de

Stiftung Lebenshilfe Ennepe-Ruhr/Hagen

Spendenkonto:
Stiftung Lebenshilfe
Sparkasse Schwelm
IBAN: DE98 4545 1555 0000 0333 32