„Zeit für mich – Urlaub ohne Koffer“ im Ellen-Buchner-Haus

Wieder einmal verbrachten 6 Bewohner der Lebenshilfe, diesmal aus der Wohnstätte Hattingen, eine Woche Urlaub ohne Koffer - “Zeit für mich“. Mir dabei waren Ina, Ruth, Stefan, Thomas, Sabine und Regina, die sich jeden Morgen um 9.30 Uhr auf einen Ausflug freuten. Gegen 15.00 Uhr ging es dann zurück zur Wohnstätte nach Hause. Dort hatten die Bewohner genügend Zeit hatten sich auszuruhen und konnten ihre Erlebnisse mit den Mitbewohnern teilen.

Am ersten Tag fuhren wir mit der neuen Schwebebahn und hatten einen herrlichen Panorama-Ausblick über die Wupper und das Tal. Im Brauhaus aßen wir bei herrlichem Sonnenschein zur Mittag und tranken ein leckeres selbstgebrautes Bier.

Am Dienstag fuhren wir zum Brückenpark Müngsten und konnten uns die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands ansehen.

Am Mittwoch ging es in die Zoom-Erlebniswelt nach Gelsenkirchen. Dort haben wir die Giraffen von ganz nahem gesehen und konnten beobachten, wie sie gefüttert werden. Besonders viel Spaß hatten die Bewohner mit der Bötchenfahrt um die Affen- und Flamingoinseln.

Am nächsten Tag machten wir ein Picknick mit selbstgemachtem Nudelsalat auf dem Erlebnisbauernhof Prickings-Hof in Haltern. Stefan traute sich in das Ziegengelände, um diese zu streicheln. Wir sahen Hasen, Damwild, Enten, Schweine, Ponys, Hühner und den riesigen alten Zuchtbullen.

Der letzte Tag war verregnet und so ging es nach Dortmund in die DASA - in die größte Arbeitsweltausstellung Deutschlands. Dieses Museum versteht sich als ein kreativer Lernort für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Es werden historische und moderne Arbeitswelten vorgestellt und so staunten einige Bewohner über die Druckereimaschinen, die sie auch unter Anleitung bedienen durften. Alle wollten ein Bild von Gutenberg, dem Erfinder des Buchdrucks, drucken, welches sie stolz mit nach Hause nahmen.

Zum Abschied wünschten sich alle noch ein dickes Eis mit Sahne, welches wir in Hattingen bei Pampanin genossen und wo wir noch über die wundervolle „Zeit für mich“ nachdachten.