Aus dem Arbeitsalltag der Schulinklusion

Mein Name ist Sandra Rohde und ich arbeite seit fast neun Jahren als Inklusionsassistentin an der Förderschule Hiddinghausen in Sprockhövel. Neben der Begleitung und Betreuung der Schülerinnen und Schüler (SuS), ist es mir besonders wichtig, als Koordinationsleitung den anderen Kollegen/ Kolleginnen unseres 27-köpfigen Teams jederzeit mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

So sehr ich diese leitenden Aufgaben auch schätze, gehört mein Herz der Arbeit mit den Kindern. Wir Inklusionsassistenten haben alle einen angemessen vertrauten und guten "Draht" zu unseren Schützlingen, wir begleiten sie immerhin einige Stunden am Tag. Angefangen damit, dass wir die zu betreuenden SuS morgens vom Schulbus aus in die jeweilige Klasse begleiten, über sämtliche pflegerische Tätigkeiten, bis hin zur Hilfestellung in den Hofpausen und im Unterricht. Uns ist es nicht nur wichtig, dass sich unsere SuS in der Schule wohlfühlen, Unterrichtsinhalte und lebenspraktische Dinge erlernen und ausbauen, unser Augenmerk liegt genauso auf dem Erhalt und Ausbau von Sozialkompetenzen.

Es gibt nichts Schöneres als beispielsweise einen Autisten, der beginnt, andere Kinder eigenständig und eindeutig zum Spielen aufzufordern. Solch emotionale Momente erwärmen mein Herz und bestätigen mich immer wieder in meiner Arbeit. Egal, wie viel Geduld und Zeit wir investieren müssen, wir bekommen alles doppelt und dreifach von den Schülern zurück! Auch wenn es manchmal anstrengend und schwierig ist, Durchhalten ist die Devise! Wir genießen jeden noch so kleinen Fortschritt, den wir erleben dürfen, und sind stolz, dass wir durch die gute Zusammenarbeit mit den Lehrkräften und durch gegenseitige Unterstützung so viel mit und für diese besonderen Kinder erreichen können.

Ich kann mir für mich persönlich kaum eine schönere, emotionalere und erfolgreichere Arbeit vorstellen!